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Landtagsabgeordneter Gordan Dudas kritisiert: „Landesregierung kürzt Polizeistellen im Märkischen Kreis.“

Foto: Gordan Dudas

Foto: Gordan Dudas

Mit den bekannt gewordenen Planungen der Landesregierung könnten dem Märkischen Kreis künftig weniger Polizisten zugewiesen werden als bisher. Demnach sieht die sogenannte „belastungsbezogene Kräfteverteilung“ der nordrhein-westfälischen Polizei für die Kreispolizeibehörde im Märkischen Kreis, aber auch Polizeibehörden in zahlreichen anderen Städten und Kreisen im kommenden Jahr weniger neue Polizisten vor als bisher zugewiesen werden.

Der heimische Landtagsabgeordnete Gordan Dudas zeigte sich daher irritiert von der drohenden Reduzierung: „Die jetzt in der Öffentlichkeit stehenden Zahlen sind ein Widerspruch zu den Bedürfnissen in unserer Region. Gerade erst wurde nach den hohen Einbruchszahlen in den vergangenen Jahren weniger Straftaten gezählt, und prompt soll es weniger Polizisten bei uns geben. Das steht im Gegensatz zu den vollmundigen Ankündigungen der CDU-Landesregierung, die Polizei und die innere Sicherheit zu stärken.“

Konkret sollen im Märkischen Kreis nach den bekannt gewordenen Planungen 5 Planstellen weniger vorhanden sein als im laufenden Jahr. Daher zeigt sich Dudas verärgert, gerade nach den harten Diskussionen im vergangenen Landtagswahlkampf: „Das hier schon wieder ein CDU-Wahlkampfschlager einkassiert wird, macht schon nachdenklich. Wo bleibt denn die Stärkung der Polizei, die damals auch bei uns vom CDU-Landtagskandidaten bemängelt wurde?“, fragt sich Dudas. „Die weiteren Planungen dürfen nicht zu Lasten der Region und besonders auch nicht unserer Polizisten und Polizistinnen gehen, die tagtäglich für unsere Sicherheit im Einsatz sind.“

Hintergrund:

Seit 1996 erfolgt die landesweite Verteilung der Polizisten und Polizistinnen nach der sogenannten „Belastungsbezogenen Kräfteverteilung (BKV)“. Die BKV folgt der Systematik, die Behörden personell zu unterstützen, die am stärksten durch die Verkehrsunfallentwicklung und Kriminalitätsentwicklung belastet sind. Deshalb wird jährlich nach belastungsbezogenen Kriterien (Kriminalitäts- und Verkehrsunfallentwicklung) die Grundlage für das im Nachersatzverfahren zu verteilende Personal festgelegt.